Deutsche Versuche zur Zustandsbewertung von Wasserleitungen

Ein großes deutsches Wasserversorgungsunternehmen, das für den Betrieb von Tausenden von Kilometern Rohrleitungsinfrastruktur verantwortlich ist, die jährlich bis zu 25 Millionen Kubikmeter Wasser an etwa 370 Tausend Menschen verteilt, plante zunächst ein umfangreiches Austauschprogramm seiner Wasserleitungen und entsprechende Straßenbauarbeiten. Das Wasserunternehmen entschied sich für die Akustik-Technologie von Echologics, um bei der Entscheidungsfindung für den Austausch von Rohren zu helfen, indem es etwa 3.300 m seines jahrzehntealten Asbestzement- (AZ) und Gusseisen- Wasserleitungsnetzes begutachtete. Mit dem Ziel, den strukturellen Zustand zu bestimmen und Lecks an den kritischen AZ-Rohren zu erkennen, führten die Außendiensttechniker Echologics' e-Pulse®-Technologie zur akustischen Zustandsbewertung und Lecksuche vor.

Diese unterbrechungsfreie Methode zog mehrere andere umliegende Wasserversorgungsunternehmen an, um den Einsatz jener Technologien mitzuerleben die eine minimale Vorbereitung des Geländes erforderten und ohne einen einzigen Spatenstich durchgeführt wurden. Obwohl während der Untersuchung keine Leckagen festgestellt wurden, wurde die verbleibende durchschnittliche Wanddicke der Segmente der Wasserleitung von gutem bis schlechtem Zustand für jedes Segment ermittelt. Diese Ergebnisse unterstützten das Unternehmen dabei, den Ersatzbedarf für die vergrabene Wasserleitungsinfrastruktur zu bestimmen.

Diese nicht-invasiven akustischen Methoden sind neu in der deutschen Wasserwirtschaft, und Echologics hat erfolgreich gezeigt, wie effektiv und wertvoll die Daten als Bestandteil des Asset-Management-Prozesses für die Priorisierung der Sanierung und Erneuerung von Pipelines sein können.

Geschrieben von: Julia de Zwart